
TEMPERATURMESSUNG NOTFALL-KIT EPI-PEN
Um ein Gefühl für die auftretenden Temperaturen im Notfallpack zu bekommen, wurde von uns testweise eine Messreihe im Sommer und Winter durchgeführt.
Aufbewahrung der Notfallmedikamente in einer innen mit Alu kaschierten Notfalltasche welche sich in einem Rucksack befindet.
Im Winter wurde die Notfalltasche zusätzlich in ein Handtuch eingewickelt, im Sommer wurde versucht den Rucksack z. B. beim Baden im Schatten und mit einem hellen Handtuch abgedeckt zu lagern, was bei Wanderungen nicht möglich war.
Wintermessung
Im Winter funktionierte diese Anordnung recht gut, nach 3 Stunden bei -15 Grad, den Rucksack am Rücken, war der Tiefstwert etwas über 9 Grad.
Bei kälteren Temperaturen und längeren Aufenthalten könnte der EPI entweder zeitweise am Körper getragen werden oder man legt z. B. beim Schifahren Aufwärmpausen ein.
Sommermessung
Im Sommer hatte diese Anordnung ihre Grenzen, realistisch gesehen, war nur eine Reduzierung von ca. 3 Grad zur Umgebungstemperatur bei langen Aufenthalten möglich. Allerdings lag die Durchschnittstemperatur noch bei der maximal empfohlenen Lagertemperatur von 25°C. Wie sich die kurzzeitigen Spitzen auswirken konnte nicht geklärt werden, es fand aber z.B. keine Verfärbung oder Trübung des Wirkstoffes statt. Einige verwenden Kühlsysteme die auf Verdunstung basieren, diese funktionieren aber nur, wenn Flüssigkeit verdunsten kann. Also stark eingepackt im Rucksack haben diese Systeme auch Grenzen.
Die sperrige Extremlösung, wenn länger hohe Temperaturen zu erwarten sind, wäre z.B. die Lagerung in einer Vakuum isolierten Thermoskanne.
Gestalte Dein Leben selbst, sonst wird es die Umwelt für Dich tun • allergy.co.at – Die Informationsseite für Allergiker und Menschen mit Histaminintoleranz





