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Faszien und HIT, Schutzpanzer oder Gefängnis für den Körper?

12.09.2016
Histamin hat eine direkte Auswirkung auf den Zustand unserer Faszien und kann somit unsere Beweglichkeit sehr einschränken.


Die Faszien wurden lange als reines passives Stützkorsett für den Körper betrachtet. Eine Studie des Fascia Research Projects hat wissenschaftlich nachgewiesen, dass durch in die Faszien eingelagerte Myofibroblasten die aktive Kontraktion von Faszien möglich ist. Dies geschieht nicht über Nervenbahnen sondern durch pharmakologische Stimulation.

Ein Stoff auf welchen die Faszien unter anderem ansprachen war Histamin. Die daraus resultierenden Kräfte sind groß genug, um eine Veränderung des normalen muskuloskelettalen Verhaltens zu bewirken.

Meine Beobachtungen zu diesem Thema sind wie folgt:

  • Meine normale Körperspannung ist derart hoch, dass sie bis jetzt jeden Masseur und Physiotherapeuten zum Verzweifeln gebracht hat, da keine wie auch immer geartete Behandlungsmethode dauerhaft wirksam war. Mein Physiotherapeut sagt immer nur ich bin so "locker" wie einer seiner Profisportler nach einem Berglauf oder Triathlon.

  • Was ich oftmals nach starker körperlicher Anstrengung (Mehrtagesbergtour) für einen Muskelkater hielt, stellte sich als reine fasziale Anspannung heraus, welche nach Einnahme eines Antihistaminikums (H1-Blocker) sofort verschwindet. Vorerst noch Trippelschritt wie ein Greis, kurz nach Tabletteneinnahme absolut keine Einschränkung.

  • Allerdings sieht man dann auch, dass die Kraft in den Beinen gleich um einiges kleiner ist, als eigentlich gedacht.

  • Verspannungen und Schmerzen führen natürlich zu einem noch höheren Histaminausstoß, womit der Teufelskreis vorprogrammiert ist.

  • Der Stoffwechsel und Lymphfluss wird durch die Umklammerung stark eingeschränkt, was zu langen Erholungsphasen und schlechtem Trainingserfolg führt.

  • Wenn ich zwischen H1-Blockereinnahme und Start einer Bergtour zuwenig Zeit verstreichen lasse, stolpert man die erste Stunde ziemlich herum, also besser abends am Vortag einnehmen.

Um nicht immer die chemische Keule zu schwingen, ist es auch ratsam dem Körper durch leichte Bewegung Erholung und Ausgleich zu bieten. Dazu eignet sich Qi-Gong hervorragend, wenn es richtig ausgeführt wird. Im Internet sind einige Videos im Umlauf, wo die vorgestellten Qi-Gong Übungen, aber vor allem die Geschwindigkeit eher Arobic oder einem Drill beim Militär gleichen. Dies ist natürlich völlig sinnlos und am Thema vorbei.

Shaolin Qi-GongQi-Gong ist eine Konzentrations- und Bewegungsform welche sehr langsam und eher meditativ ausgeführt werden muss. Vielen ist das zu öde oder zu langweilig, aber man darf nicht vergessen, dass diese Art des Qi-Gong überhaupt erst die Grundlage für die beeindruckende körperliche Leistung der Shaolinmönche bildet.

Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, empfehle ich einen Grundlagenkurs bei einem wirklichen Profi zu machen. Dieser kann auch die Zusammenhänge zwischen den oftmals etwas befremdlich wirkenden Übungsabläufen erklären.

Der Shaolin Shi Xinggui bietet Kurse in Österreich, Deutschland und in der Schweiz. Er ist ein Mensch mit einer beeindruckenden Persönlichkeit und inneren Gelassenheit. Meine Frau und ich erinneren uns gerne an die miteinander verbrachte Zeit.

Empfehlenswert auch für Anfänger sind die einfach verständlichen Übungs-DVD´s Shaolin BaGua QiGong Vol. I und Shaolin BaGua QiGong Vol. II

 

 

 

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