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Fitness des Stoffwechsels und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

05.05.2017
Unser Körper hat über Jahrtausende intelligente Überlebensstrategien entwickelt, welche sich in der modernen Zeit leider als hinderlich erweisen.

Wir sind genetisch unseren Langzeitvorfahren leider ähnlicher als man vielleicht wahrhaben will. In der Vorzeit gab es drei Möglichkeiten um auf Bedrohungen zu reagieren und zwar mit Flucht, Kampf oder mit Verstecken. Für alle drei Möglichkeiten hat unser Körper die Abläufe genetisch verankert.

Was hat das jetzt mit dem Stoffwechsel zu tun? Bei der Möglichkeit des Versteckens fährt der Körper die Atmung herunter, wir verharren regungslos, der Stoffwechsel fährt runter. Dies alles um möglichst "unauffällig" zu erscheinen, sowohl geräuschtechnisch als auch vom Geruch her. Ein weiterer Vorteil ist Energieeinsparung, denn wer weiß schon wie lange man sich verstecken muss.

Wenn ich als Schreibtischtäter mit einem hohen Zeitdruck nun in der Früh fast direkt vom Bett an den Schreibtisch gehe, wird dieses Programm aktiv. Verharren, flache Atmung, usw. womit sich der Stoffwechsel über Jahre auf die Sparflamme konditioniert. Und das kann der Körper wirklich gut.

Bei einem Stoffwechsel auf Sparflamme, geht auch die Produktion von Enzymen zurück und Zucker ist ihm natürlich am liebsten, da der am wenigsten Arbeit bedeutet. Ein Mangel an Enzymen und ein träges Darmsystem wirkt sich auf alle Lebensmittelintoleranzen negativ aus, wenn es nicht sogar die Ursache dafür sein könnte.

Nun, was dagegen tun? Den Körper wieder mehr auf Flucht und Kampf konditionieren. Eine Möglichkeit die es in sich hat, möchte ich Euch folgend beschreiben.

Direkt nach dem Aufstehen richte ich mir 0.75L ordentlich warmes (aber nicht heißes) Wasser her und trinke schluckweise ein Glas. Dann in die Radlhose und auf den Ergometer. Ja, das ist direkt nach dem Aufstehen recht brutal. Zuerst radle ich 10 Minuten mit meiner Standard-Wattzahl um warm zu werden. Dann runter vom Rad, das zweite Glas Wasser trinken und den Körper kurz etwas lockern, strecken um die Steifigkeit loszuwerden. Rauf aufs Rad, 1 Minute Standard-Wattzahl, dann 1/3 steigern und 5 Minuten beibehalten. Auf ordentliches Atmen achten und etwas Frischluft durch ein Fenster schadet auch nicht. Die letzten 4 Minuten wieder mit der Standard-Wattzahl runterkommen. Nachher das letzte Glas Wasser schluckweise trinken.

So kommt der Stoffwechsel ordentlich in Schwung und man schwitzt zumindest einmal am Tag ordentlich. Die Wattzahlen sollten so gewählt werden, dass bei Maximalzahl es zwar wirklich richtige Arbeit ist, aber man sich nicht überanstrengt. Ich empfehle nicht zu hoch anzufangen und dann kann man ja jede Woche 5% steigern.

Ein weiterer Vorteil, was in der Früh gemacht ist, ist gemacht und es gibt keine Ausreden, dass es sich heute wegen vieler Termine nicht ausgegangen ist.

Also macht Eurem Stoffwechsel mal richtig Feuer unter dem Hintern.

Viel Spass dabei.

 

 

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